TV-Tipp: Organspende – Nächstenliebe oder Eingriff ins Sterben?

ALPHA & OMEGA – Kirche im Gespräch

Die Umfragen sind eindeutig: Viele Menschen sind bereit, ihre Organe zu spenden. Aber nicht einmal jeder Fünfte hat einen Organspendeausweis. Mit einem neuen Gesetz will die Politik das ändern: Jeder Bürger soll mindestens einmal nach seiner Organspendebereitschaft gefragt werden. Würde so eine Regelung die Zahl der Organspender erhöhen? Warum sind überhaupt so wenig Menschen bereit Organe zu spenden? Welche Ängste sind mit dem Thema verbunden? Und ist die Organspende ein Akt der Nächstenliebe oder ein Eingriff in das Sterben? Darüber spricht Moderatorin Heidrun Lieb mit ihren Gästen im Studio. Gäste in der Sendung: Josef Theiss: Vor 18 Jahren fand sich für ihn eine lebensrettende Spenderleber. Heute setzt er sich dafür ein, dass auch andere Patienten wieder ein besseres Leben führen können. Angelika Schmid: Die ehemalige Erzieherin hat ihrem Mann eine Niere gespendet. Das war für sie ganz selbstverständlich. Heute geht es ihr so gut wie vor der Organentnahme. Nach ihrem Tod möchte sie keine Organe mehr spenden. Erich Schäfer: Der evangelische Klinikseelsorger am Universitätsklinikum Ulm hat viel Kontakt zu Patienten, die auf ein Spenderorgan warten und auch zu Angehörigen, die über die Organentnahme bei einem geliebten Menschen entscheiden sollen. Er selbst ist unsicher, ob er Organe spenden will. Autor. Anja Fuhrmann / Redaktion: Georg Bruder Ab Freitag, 27.01.2012 ist die Sendung im Internet zu sehen. Weitere Sendetermine u.a. im Kabelfernsehen als PDF

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