„Gesundheit beginnt im Kopf“

Suso Lederle, Stuttgarter Internist und Hausarzt, gestaltet die Gesprächsreihe „Gesundheit beginnt im Kopf“ zum 200 mal, zu hören im SWR1 #Podcast.

Quelle: SWR1 Baden-Württemberg | SWR.de

Siehe auch http://www.treffpunkt-rotebuehlplatz.de/

 

Der Herzschlag

Quelle: giphy.gif (800×444)

Noch mehr über das Herz

TV-Tipp: Pflege im Akkord – ZDF.de

„Pflege ist nicht nur Infusion anhängen, Temperatur messen, sondern den Patienten sehen, den Menschen sehen!“, sagt Cornelia Schmitt. Sie ist Krankenschwester und Pflegebereichsleiterin – und 37 Grad-Protagonistin. Heute (12.05.2015) ist internationaler Tag der Pflege. Deshalb gibt’s schon jetzt die ersten Bilder unserer Doku „Pflege im Akkord“, die wir am 19.05.2015 um 22:15 Uhr senden. Erste Infos: http://ly.zdf.de/KYvds/ 


37 Grad: Pflege im Akkord – ZDF.de.

Der ganze Film ist jetzt schon online:http://ly.zdf.de/KYvds/

Diskussion im Social Web

Wie halte ich mich selbst gesund? – BleibGesundCamp

Wie halte ich mich selbst gesund? – Das nächste BleibGesundCamp findet am 8. und 9. Februar in Esslingen statt.

Ich werde an beiden Tagen anwesend sein und versuchen die Themen Organspende und Transplantation mit den Anwesenden zu diskutieren.

Das BleibGesundCamp 2014 findet in der Volkshochschule Esslingen statt.
Adresse:
Mettinger Str. 125
73728 Esslingen

Hashtag

Wie gut ist unser Gesundheitssystem?

Mit prominenter Unterstützung von Eckart von Hirschhausen nimmt ZDF-Zeit unser Gesundheitswesen unter die Lupe und zeigt Vor- und Nachteile des deutschen Modells – auch im internationalen Vergleich.
Zur ZDF Mediathek

Gesundheitssystem: In den Kliniken wächst die Wut

Kaum noch aufrechtzuerhalten: Der Pflegedienst auf der Intensivstation.Foto: dpa

Tübingen – In den Krankenhäusern des Landes wächst der Unmut über die schlechte Finanzlage. Mitarbeiter der Kliniken bis hinauf zu den Chefetagen wollen in den kommenden Monaten mit zahlreichen Protestveranstaltungen im ganzen Land auf die Unterfinanzierung aufmerksam machen. „Die Kliniken sind in Not, wenn wir auf große Reformen warten, sind wir pleite“, erklärte der Vorstandsvorsitzende der Baden-Württembergischen Krankenhausgesellschaft (BWKG), Thomas Reumann, am Freitag bei der Auftaktveranstaltungen im Tübinger Universitätsklinikum.

Von dieser mit 600 Zuhörern überaus gut besuchten Veranstaltung erwartet Reumann ein starkes Signal an die Politik von Bund und Land. „Unsere Geduld ist am Ende, uns brennt der Kittel“, formulierte Reumann, der auch Reutlinger Landrat ist.

„Pflege steuert auf eine Katastrophe zu“

Laut Reumann haben mehr als die Hälfte der Krankenhäuser in einer BWKG-Umfrage angegeben, dass sie 2012 rote Zahlen geschrieben haben. Für das laufende Jahr rechneten 60 Prozent der Kliniken mit einer weiteren Verschlechterung. „Wenn das so ist, dann stimmt etwas nicht im System“, sagte der Vorstandsvorsitzende einer Gesellschaft mit insgesamt 413 Trägern – darunter 223 Krankenhäuser, 442 Pflege- und 119 Vorsorge- und Rehaeinrichtungen, die über mehr als 100 000 Betten verfügen. Seit 2001 hätten 28 Krankenhäuser im Land schließen müssen, 7100 Betten seien abgebaut worden. In Anwesenheit von zwei Bundestags- und vier Landtagsabgeordneten verschiedener Parteien forderte Reumann mehr Geld. Die Betriebskostenfinanzierung, die der Bundesgesetzgeber regelt und die aus dem Etat der Krankenkassen bestritten wird, sei völlig unzureichend – „und das trotz Milliardenüberschüssen der Kassen“. Das führe dazu, dass steigende Kosten durch tarifbedingte Lohn- und Gehaltserhöhungen und höhere Energiepreise nur durch Personalabbau aufgefangen werden könnten.

Zum selben Effekt führt laut Reumann die Politik der Landesregierung. Trotz des Rechtsanspruchs der Krankenhäuser stehe auch nach einer Aufstockung der Mittel viel zu wenig Geld für Bauprojekte und andere Investitionen bereit. Diese müssten somit teilweise aus dem Topf der Betriebskostenzuschüsse finanziert werden.

Die Personalratsvorsitzende des Uniklinikums Tübingen, Angelika Hauser, sprach in diesem Zusammenhang davon, dass „Personalstellen in Baustellen verwandelt werden“. Der Personalmangel führe bereits dazu, dass die Pflege aus Zeitmangel nicht ausreichend oder gar nicht ausgeführt werden kann. „Die Pflege steuert auf eine Katastrophe zu“, erklärte sie. Auch der Leiter der Uniklinik Tübingen, Professor Michael Bamberg, erklärte in der gut zweistündigen Veranstaltung, die Unterfinanzierung der Kliniken gehe vor allem zu Lasten der Mitarbeiter: „Wir brauchen solide Rahmenbedingungen, damit wir die Versorgung vor Ort sicherstellen können.“
Quelle: Michael Petersen – Gesundheitssystem: In den Kliniken wächst die Wut – Politik – Stuttgarter Zeitung

Kommentar zum Gesundheitssystem: Der Spardruck wird inhuman

Unrentable Kliniken, überforderte Mitarbeiter: Protestveranstaltung in TübingenFoto: dpa

Stuttgart – Fast 70 Prozent der baden-württembergischen Krankenhäuser waren im vergangenen Jahr nach eigenen Angaben nicht rentabel; und ein Großteil der Häuser befürchtet, dass sich ihre Situation 2013 weiter verschlechtert. Dabei werden sie schon seit Jahren auf Effizienz getrimmt: Stellen wurden abgebaut, viele Servicebereiche ausgelagert, Strukturen gestrafft und immer mehr Patienten immer schneller durchgeschleust, um mit den Fallpauschalen über die Runden zu kommen. Doch inzwischen sind die Grenzen dessen erreicht, was für alle Beteiligten noch erträglich und human ist.

Wenn Patienten aus Zeitmangel nicht mehr gewaschen werden, wenn junge Ärzte Deutschland fluchtartig verlassen und statt ihrer ausländische mit nur marginalen Deutschkenntnissen Dienst tun, wenn Intensivstationen wegen Personalmangel zur Gefahr werden und Operationen, ja sogar Transplantationen nicht nur zum Nutzen der Patienten, sondern zur Umsatzsteigerung der Kliniken gemacht werden – dann ist etwas faul im Staate. Und faul ist auch, dass der Gesundheitsfonds auf Milliarden sitzt, die aber zur Verbesserung der Zustände nicht herangezogen werden, weil der Finanzminister begehrlich auf sie schielt. Die Politik darf sich nicht länger wegducken, sondern muss eine ehrliche Debatte darüber führen, was uns die Gesundheit wert ist.

Quelle: Kommentar von Barbara Thurner-Fromm zum Gesundheitssystem: Der Spardruck wird inhuman – Kommentar – Stuttgarter Zeitung

Beim Lesen des Artikels fühlte ich mich dann doch ertappt ;-)

Genuss-Sache
Mit Geschmack durchs Leben
Erniedrigung für ein Glas Wein
Von Michael Weier (Sonntag aktuell 16.01.11)
Meine Frau hat gewonnen. Jahrelang habe ich sie (und mich) vertröstet, mich im Fitnessstudio anzumelden, mir eine Winterjoggingausrüstung zu kaufen, in den Tennisclub einzutreten. Aus nichts ist was geworden, außer aus meinem Bauch. Der ist mittlerweile kugelrund. Jetzt muss ich turnen. eine Frau hat eine Fitness-DVD gekauft. Darauf sind zwei Blondinen zu sehen, die auf Mallorca ihre Figur in Form halten. Ich glaube, für Männer gibt es echt nichts Erniedrigenderes als im Wohnzimmer vor zwei schlanken Blondinen zu turnen.
Ich erzähle nur deshalb davon, um Sie zu warnen. Wein ist für mich reiner Genuss – und deshalb  gefährlich. Wer zur Kennerschaft gelangen möchte, muss viel probieren, und von Ausspucken halte ich gar nichts. Natürlich weiß ich von den Suchtgefahren, aber ich rede hier von Genusstrinken, von maßvollem.
Dieses bringt dennoch eines mit sich; Kalorien. Das sind nicht die kleinen Männchen, die nachts im Kleiderschrank die Klamotten enger nähen. Kalorien setzen sich in Form von Fett am Körper fest, sofern der Mensch durch Bewegung nicht mehr davon verbrennt, als er zu sich nimmt. Deshalb: Achtung! Wein hat mehr Kalorien als Bier! 0,33 Liter Pils etwa 140 Kilokalorien, 0,2 Liter schwerer Rotwein über 150 Kalorien. Etwas besser schneidet trockener Weißwein ab. Natürlich ist Wein dennoch besser, weil man erstens Bier in größeren Einheiten konsumiert und es zweitens hungriger macht. Dazu kommen noch die gesundheitlichen Aspekte, die Phenole im Rotwein etwa, ohne die ich Angst um mein Herz bekomme. Klar ist dennoch, dass ich abnehmen muss. Und damit ich trotzdem noch gelegentlich ein Glas Wein trinken darf, verzichte ich gelegentlich auf zwei kühle Blonde — und erniedrige mich zudem vor zwei Blondinen.