Organentnahme zur Nierenlebendspende trotz Verfahrensmängeln nicht rechtswidrig

Das OLG Hamm hat entschieden, dass ein Verstoß gegen die formellen Voraussetzungen des § 8 Absatz 2 Transplantationsgesetz (TPG) nicht automatisch bewirkt, dass die Einwilligung des Organspenders zur Lebendspende unwirksam und die Organentnahme ein rechtswidriger Eingriff ist.
Quelle: Organentnahme zur Nierenlebendspende trotz Verfahrensmängeln nicht rechtswidrig | juris Das Rechtsportal

Patientin scheitert vor Bundesverfassungsgericht

Was kann ich tun, wenn ich lebensbedrohlich erkrankt bin und mich gegen die Entscheidung eines Transplantationszentrums oder eines Arztes wehren will? Erste Maßstäbe formulierte jetzt das Bundesverfassungsgericht.

Quelle: Patientin scheitert vor Bundesverfassungsgericht

App unterstützt Patienten nach Nierentransplantation | Surgical Tribune


BERLIN – Gesundheitsbezogene und therapieunterstützende Apps sind derzeit in aller Munde. Ob die Apps die Behandlung und Prävention von Krankheiten effektiv unterstützen können, ist bisher allerdings noch wenig erforscht. Die Charité – Universitätsmedizin Berlin und die Therapie-App MyTherapy haben nun ein gemeinsames Projekt gestartet, um das Potenzial eines mobilen Nachsorgeangebots für Patienten mit einer Spenderniere zu untersuchen.

Quelle: App unterstützt Patienten nach Nierentransplantation | Surgical Tribune

Tausende Patienten nicht für Nierentransplantation gemeldet?

Bereits am  12.04.2016 sendet FAKT exklusiv einen Beitrag mit dem Titel „Nach Transplantationsskandal neue Systemlücke aufgetaucht„. In diesem Beitrag werden zwei Dialyseärzte aus NRW beschuldigt, aus Profitstreben über Jahre Dialysepatienten nicht zur Transplantation angemeldet zu haben. Mehrere Dialysepatienten haben dies der Staatsanwaltschaft Dortmund zur Anzeige gebracht. Weiterlesen

Klinikum Stuttgart: 30 Jahre Nierentransplantation in Stuttgart

Jubiläumsfeier: 30 Jahre Nierentransplantation in Stuttgart

Die Bilder vom 23.04.2016 im Stuttgarter Rathaus. Zum Programm

Nach Transplantationsskandal neue Systemlücke aufgetaucht


Aus persönlichem Gewinnstreben sollen zwei Ärzte aus Nordrhein-Westfalen Dialysepatienten nicht zur Transplantation angemeldet haben.

Dies haben mehrere Patienten bei der Staatsanwaltschaft Dortmund zur Anzeige gebracht.

Hintergrund des Vorwurfs: Ein Patient, dem eine neue Niere transplantiert wird, ist als Dialysepatient für die Praxis – und damit als lukrative Einnahmequelle – verloren.

Quelle: Nach Transplantationsskandal neue Systemlücke aufgetaucht | Das Erste

Link zur Mediathek

Anmerkung:

Stammtisch in Stuttgart

Einladung an Nierenkranke, Transplantierte und Dialysepatienten, Schwestern, Pfleger und Ärzte sowie Angehörige, Freunde und Interessierte

zum Stammtisch (gemütlicher Austausch und Beisammensein)

Jeden 1. Donnerstag im Monat um 18:00 Uhr

Treffpunkt:

Brauereiwirtshaus Sanwald

Silberburgstr. 157, 70178 Stuttgart

50 m bis zur S-Bahn Haltestelle Feuersee

Bei Interesse bitte um kurze Mitteilung oder kommen Sie einfach vorbei.

Wir freuen uns auf Sie. Nähere Informationen bei:
Heinrich Haag 0163-2301534
haag @ niere-bw.de

 

Klinikum Stuttgart: 30 Jahre Nierentransplantation in Stuttgart

Symposium anlässlich des 30-jährigen Bestehens des Transplantationszentrums Stuttgart – PDF-Flyer zum Download

Programm:

  • 9:00 Eröffnung
    Prof. Dr. V. Schwenger, Ärztl. Leiter des Transplantationszentrums
  • 9:15 Geschichte der Nierentransplantation
    Prof. Dr. C. Hugo, Dresden, Generalsekretär der DTG
  • 9:45 Situation der Organspende in Deutschland
    PD Dr. C. Schleicher, Geschäftsführende Ärztin DSO Region Baden-Württemberg
  • 10:15 Nierentransplantation in Stuttgart
    Prof. Dr. U. Humke, Prof. Dr. T. Hupp, Prof. Dr. J. Köninger, Prof. Dr. V. Schwenger, Transplantationszentrum Stuttgart
  • 10:45 Manipulationen in der Transplantationsmedizin – die sozialwissenschaftliche Perspektive
    Prof. Dr. M. Pohlmann, Heidelberg, Institut für Soziologie
  • 11:30 Juristische Beurteilung des Transplantationsskandals
    Prof. Dr. G. Dannecker, Heidelberg, Juristische Fakultät
  • 12:15 – 13:00 Pause / Imbiss

Offizieller Teil – Festveranstaltung:

  • 13:00 Begrüßung
    Prof. Dr. V. Schwenger, Ärztl. Leiter des Transplantationszentrums
  • 13:10 Begrüßung Stadt Stuttgart
    Bürgermeister W. Wölfle, Referat Allgemeine Verwaltung und Krankenhäuser
  • 13:20 Begrüßung der Klinikumsleitung
    Prof. Dr. J. Graf, Klinischer Direktor Klinikum Stuttgart
  • 13:40 Grußworte Niere Baden-Württemberg e.V.
    K. Zinnecker, Vorsitzender des Vorstands
    Gedenkminute für die Organspender
  • 13:50 Podiumsdiskussion, Schlusswort
    Prof. Dr. U Humke, Prof. Dr. T. Hupp, Prof. Dr. J. Köninger, Prof. Dr. V. Schwenger, Transplantationszentrum Stuttgart

Eine Anmeldung für diese Veranstaltung ist nicht erforderlich.

Kontakt:
Klinikum Stuttgart – Transplantationszentrum
Prof. Dr. med. V. Schwenger
Kriegsbergstraße 60
70174 Stuttgart
Telefon 0711 278-35301
s.bohn@klinikum-stuttgart.de

Mit freundlicher Unterstützung:

  • Astellas Pharma GmbH (1.250 € )
  • Chiesi GmbH (2.000 € )
  • Fresenius Medical Care (3.000 €)
  • Hexal/Novartis AG (1.750 €)
  • Pfizer Pharma GmbH (1.000 €)
  • Roche (3.000 €)

Als Gegenleistung wird die Möglichkeit zur Werbung gegeben

Quelle: Klinikum Stuttgart: 30 Jahre Nierentransplantation in Stuttgart

25 x 25 geschenkte Jahre


25 Transplantierte berichten von ihrer Erkrankung und ihrem Leben seit ihrer Transplantation (TX), die nunmehr über 25 Jahre zurück liegt. Sie legen damit ein deutliches Zeugnis ab, dass mit einer TX nicht nur wenige Jahre geschenkt werden, sondern durchaus Jahrzehnte. Sie zeigen auch auf, dass sie sogar an sportlichen Wettkämpfen mitmachen. Sie sind somit nicht so krank, wie sie von Kritikern oft dargestellt werden. Mit der TX wurde ihnen wahrhaft ein 2. Leben geschenkt.

Über die Motivation von Pater Klaus Schäfer zu diesem Sammelband lesen Sie auch hier.

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Prüfungskommission im Klinikum Stuttgart

Das Nierentransplantationsprogramm des Klinikums Stuttgart ist – wie alle anderen Transplantationsprogramme in Deutschland auch – am 30. Oktober 2014 durch die Überwachungskommission gemäß §11 Transplantationsgesetz und die Prüfungskommission gemäß §12 Transplantationsgesetz überprüft worden. Der Kommissionsbericht liegt seit Januar 2015 vor. Geprüft wurden die Fälle des Nierentransplantationsprogramms am Klinikum Stuttgart von 2010 bis 2012. Die Prüfung ergab, dass die Anmeldung der Patienten grundsätzlich ordnungsgemäß erfolgt war und keinen Anlass zur Beanstandung bot.

Prüfungskommission-Vorsitzender Anne-Gret Rinder Bild: pag, Thorsten Maybaum