„Gesundheit beginnt im Kopf“

Suso Lederle, Stuttgarter Internist und Hausarzt, gestaltet die Gesprächsreihe „Gesundheit beginnt im Kopf“ zum 200 mal, zu hören im SWR1 #Podcast.

Quelle: SWR1 Baden-Württemberg | SWR.de

Siehe auch http://www.treffpunkt-rotebuehlplatz.de/

 

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Klinikum Stuttgart: 30 Jahre Nierentransplantation in Stuttgart

Jubiläumsfeier: 30 Jahre Nierentransplantation in Stuttgart

Die Bilder vom 23.04.2016 im Stuttgarter Rathaus. Zum Programm

Die Klinikleitung ist jetzt komplett

Nach den Turbulenzen der vergangenen Wochen kommt das Klinikum der Stadt Stuttgart nun wieder ein ruhigeres Fahrwasser. Bis längstens im April nächsten Jahres soll ein neues Leitungsteam diese führen.

Nach der Trennung vom langjährigen Geschäftsführer und dem Weggang des ärztlichen Direktors hat das Klinikum der Stadt Stuttgart nun für eine Übergangszeit wieder ein komplettes Leitungsteam. Lesen Sie den ganzen Artikel von Mathias Bury bei der Stuttgarter Zeitung

 

Stammtisch in Stuttgart

Einladung an Nierenkranke, Transplantierte und Dialysepatienten, Schwestern, Pfleger und Ärzte sowie Angehörige, Freunde und Interessierte

zum Stammtisch (gemütlicher Austausch und Beisammensein)

Jeden 1. Donnerstag im Monat um 18:00 Uhr

Treffpunkt:

Brauereiwirtshaus Sanwald

Silberburgstr. 157, 70178 Stuttgart

50 m bis zur S-Bahn Haltestelle Feuersee

Bei Interesse bitte um kurze Mitteilung oder kommen Sie einfach vorbei.

Wir freuen uns auf Sie. Nähere Informationen bei:
Heinrich Haag 0163-2301534
haag @ niere-bw.de

 

Klinikum Stuttgart: 30 Jahre Nierentransplantation in Stuttgart

Symposium anlässlich des 30-jährigen Bestehens des Transplantationszentrums Stuttgart – PDF-Flyer zum Download

Programm:

  • 9:00 Eröffnung
    Prof. Dr. V. Schwenger, Ärztl. Leiter des Transplantationszentrums
  • 9:15 Geschichte der Nierentransplantation
    Prof. Dr. C. Hugo, Dresden, Generalsekretär der DTG
  • 9:45 Situation der Organspende in Deutschland
    PD Dr. C. Schleicher, Geschäftsführende Ärztin DSO Region Baden-Württemberg
  • 10:15 Nierentransplantation in Stuttgart
    Prof. Dr. U. Humke, Prof. Dr. T. Hupp, Prof. Dr. J. Köninger, Prof. Dr. V. Schwenger, Transplantationszentrum Stuttgart
  • 10:45 Manipulationen in der Transplantationsmedizin – die sozialwissenschaftliche Perspektive
    Prof. Dr. M. Pohlmann, Heidelberg, Institut für Soziologie
  • 11:30 Juristische Beurteilung des Transplantationsskandals
    Prof. Dr. G. Dannecker, Heidelberg, Juristische Fakultät
  • 12:15 – 13:00 Pause / Imbiss

Offizieller Teil – Festveranstaltung:

  • 13:00 Begrüßung
    Prof. Dr. V. Schwenger, Ärztl. Leiter des Transplantationszentrums
  • 13:10 Begrüßung Stadt Stuttgart
    Bürgermeister W. Wölfle, Referat Allgemeine Verwaltung und Krankenhäuser
  • 13:20 Begrüßung der Klinikumsleitung
    Prof. Dr. J. Graf, Klinischer Direktor Klinikum Stuttgart
  • 13:40 Grußworte Niere Baden-Württemberg e.V.
    K. Zinnecker, Vorsitzender des Vorstands
    Gedenkminute für die Organspender
  • 13:50 Podiumsdiskussion, Schlusswort
    Prof. Dr. U Humke, Prof. Dr. T. Hupp, Prof. Dr. J. Köninger, Prof. Dr. V. Schwenger, Transplantationszentrum Stuttgart

Eine Anmeldung für diese Veranstaltung ist nicht erforderlich.

Kontakt:
Klinikum Stuttgart – Transplantationszentrum
Prof. Dr. med. V. Schwenger
Kriegsbergstraße 60
70174 Stuttgart
Telefon 0711 278-35301
s.bohn@klinikum-stuttgart.de

Mit freundlicher Unterstützung:

  • Astellas Pharma GmbH (1.250 € )
  • Chiesi GmbH (2.000 € )
  • Fresenius Medical Care (3.000 €)
  • Hexal/Novartis AG (1.750 €)
  • Pfizer Pharma GmbH (1.000 €)
  • Roche (3.000 €)

Als Gegenleistung wird die Möglichkeit zur Werbung gegeben

Quelle: Klinikum Stuttgart: 30 Jahre Nierentransplantation in Stuttgart

Organspende – ethische Pflicht oder riskante Entscheidung?

Informationsveranstaltung am Donnerstag, 6. November um 19 Uhr im Eberhard Ludwig Saal der Kelter Stuttgart-Wangen, Ulmer Straße 334

Soll ich mich für die Organspende entscheiden oder dagegen? Das neue Transplantationsgesetz sieht vor, dass sich jeder Deutsche diese Frage stellt. Eine Antwort zu finden, ist nicht leicht. Außerdem sank durch einige Manipulationen bei der Organvergabe die Zahl der gespendeten Organe dramatisch. V.a. in Baden-Württemberg sind am allerwenigsten Menschen dazu bereit, die Bereitschaft zu einer Organspende zu bekunden. Eine Organspende kann aber Leben retten.

Seit längerer Zeit beschäftigte sich der Arbeitskreis Senior in Stuttgart Wangen – der sich aus Mitgliedern verschiedener Organisationen zusammensetzt und 1 x monatlich in der Begegnungsstätte trifft – mit diesem komplexen Thema. Nach vielen Diskussionen mit unterschiedlichen Fragestellungen kamen die Mitglieder schließlich zu der Auffassung, dass sicher viele Mitbürger die selben Fragen hätten und beschlossen, eine Informationsveranstaltung zu veranstalten.

Zwar haben die Krankenkassen die Pflicht, die Versicherten nach der Bereitschaft zur Organspende zu befragen, im Arbeitskreis hatte aber noch niemand solch ein Schreiben erhalten. Da in Deutschland sehr viele Menschen auf ein Spenderorgan warten, ist eine Transplantation meist die letzte Rettung, die sie jedoch wegen der geringen Zahl der zur Verfügung stehenden Organe oft nicht mehr erleben.

Die Wahrscheinlichkeit, nach dem Tod Organe spenden zu können, ist gering. Nur etwa ein Prozent der Menschen, die in einem Krankenhaus sterben, erfüllen die wesentlichen Voraussetzungen.

Seit 2012 gelten neue Regeln für Krankenhäuser und Versicherer. Das Für oder Gegen muss jeder für sich selbst entscheiden. Die Podiumsdiskussion des Arbeitskreises Senior und des Bezirksamtes Stuttgart-Wangen soll dazu beitragen, über dieses Thema nachzudenken und eine Entscheidungshilfe zu geben.

Es informieren: der Nephrologe Dr. Manfred Fromme, Heike Linder aus dem Bethesda-Krankenhaus, Pflegeüberleitung und Irmtraud Ahlers, Seelsorgerin im Katharinenhospital; Moderation Dr. Michael Trauthig von der Stuttgarter Zeitung.

Ebenfalls am 06.11.2014 findet in der VHS in Schorndorf ein Vortragsabend zum gleichen Thema statt.

Jugend präsentiert: Starker Auftritt von jungen Experten

John Hinderer, einer von drei vortragenden Schülern, im Buchhaus WittwerFoto: Leif Piechowski

Oft wird über Schüler geredet, sie selbst kommen in der Öffentlichkeit jedoch nur selten zu Wort – und das obwohl sie viel zu sagen haben. Das wollen die Stuttgarter Nachrichten ändern: „Jugend präsentiert“ gibt Schülern eine Bühne. Die Premiere verlief vielversprechend.

Stuttgart – Auf dem Kleinen Schlossplatz pulsiert das Leben. Auch einige Schritte weiter, im Buchhaus Wittwer, geht’s ums Leben. Elfklässler des Stuttgarter Eberhard-Ludwigs-Gymnasiums haben sich, angeleitet von Lehrer Gereon Müller, in diesem Jahr mit dem „Leben“ beschäftigt und für ihre Seminarkursarbeiten (die Alternative zum mündlichen Abitur) lebensnahe Themen herausgearbeitet – mit beeindruckendem Ergebnis. Das war für unsere Zeitung Anlass, ausgewählte Schülerarbeiten im Rahmen unseres Stadtschreibtisches bei Wittwer öffentlich zu präsentieren.

Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir. Eindrucksvoller als bei der Premiere von „Jugend präsentiert“ könnte sich der berühmte Satz des Philosophen Seneca nicht bestätigen. Denn mit dem, was die Schüler vortragen, sind sie ganz nah dran am Leben. Beispiel Organspende. „Wie alt können Organspender höchstens sein?“, will eine Zuhörerin wissen. Die Expertin, die auf die Fragen antwortet, ist 17 Jahre alt: Hannah Lange hat sich intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt. Ihre Antwort: „Etwa 80 Jahre.“ Zuvor hat sie 20 Minuten lang – so lange darf eine Seminarkurs-Präsentation dauern – kompetent und differenziert über das Thema referiert. Die Zuhörer sind gebannt. Unversehens entwickelt sich eine Diskussion über Bestattungskultur und persönliche Einstellungen zur Organspende, die alleine schon den Besuch von „Jugend präsentiert“ lohnt.

Nicht weniger eindrucksvoll sind die beiden anderen Präsentationen: John Hinderer stellt ebenso eloquent wie kundig das Phänomen des Sozialdarwinismus vor und zeigt, dass dieser bis in die Gegenwart reicht, wie sich etwa in einem oft geringschätzigen Umgang mit Obdachlosen oder Hartz-IV-Empfängern zeigt.

Scott Reiser, Dritter im Bunde, überzeugt mit bestens recherchierten Ausführungen zum Thema „Das Geschäft mit dem Wasser“, in denen er die Praktiken internationaler Konzerne beleuchtet, sich kritisch mit der Privatisierung der kommunalen Wasserversorgung auseinandersetzt und die Hintergründe der immensen Preisunterschiede für Mineralwasser darstellt. Das alles in freier Rede, optisch unterstützt von einer unaufdringlich-professionellen Power-Point-Präsentation. Davon – und von der jugendlichen Leidenschaft für Themen – könnte mancher berufsmäßig Vortragende lernen.

Hannah, John und Scott erhalten am Donnerstag den verdienten Applaus. Zugleich ermutigen ihre souveränen Auftritte unsere Zeitung, „Jugend präsentiert“ fortzusetzen. Mehrere Schulen haben bereits Interesse signalisiert, gute Schülerarbeiten öffentlich vorzustellen. Und auch die renommierte Klaus-Tschira-Stiftung in Heidelberg ist aufmerksam geworden. Sie unterhält seit fünf Jahren einen gleichlautenden Wettbewerb, mit dem sie schwerpunktmäßig jugendliche Naturwissenschaftler fördert.

Quelle: Jugend präsentiert: Starker Auftritt von jungen Experten – Stuttgart – Stuttgarter Nachrichten.

Die Seminararbeit von Hannah Lange als PDF

Lesen Sie auch den Beitrag vom Stadtschreibtisch der Stuttgarter Nachrichten

StN-Stadtschreibtisch: Angeregtes Gespräch über unmögliche Fragen

Angela Mohr: zu Gast beim StN-StadtschreibtischFoto: Leif Piechowski

Transplantationskoordinator Martin Kalus und Schriftstellerin Angela Mohr besuchen den StN-Stadtschreibtisch am Tag der Organspende. Die gebürtige Stuttgarterin Mohr nähert sich von der literarischen Seite. Kalus beklagt das durch Skandale zerstörte Vertrauen der Menschen in Organspenden.

Stuttgart – Während auf der Königstraße der Tag der Organspende begangen wird, sprechen Transplantationskoordinator Martin Kalus und Schriftstellerin Angela Mohr zwischen Bücherregalen am Stadtschreibtisch der Stuttgarter Nachrichten über dieses schwierige, gemeinhin verdrängte Thema der Organtransplantation.
Die gebürtige Stuttgarterin Mohr nähert sich von der literarischen Seite: Vor dem Publikum im Buchhaus Wittwer liest sie aus ihrem Buch „Vergiss nicht, dass du tot bist“. ­­Der Thriller dreht sich um das 16-jährige Mädchen Sabina, dem zwar durch die Transplantation eines neuen Herzens ein zweites Leben geschenkt wird, das aber nach der Operation von unheimlichen Ängsten heimgesucht wird. Mohr hat dieses schwermütige Thema Organspende ganz bewusst gewählt, da sie Jugendlichen „nicht nur Hochglanz-Stoff“ präsentieren wolle. Der Tod ­gehe schließlich alle an, auch die Jungen.
Eine Einstellung, die Martin Kalus ­durchaus begrüßenswert findet. Der Transplantationskoordinator am Klinikum Stuttgart arbeitet ­­seit mehr als 20 Jahren ­ in diesem Beruf – und der wurde ­zuletzt immer schwieriger. „Der Skandal um manipulierte Wartelisten an vier deutschen Transplantationskliniken hat viel Vertrauen zerstört“, sagt er. Im ­vergangenen Jahr sei die Zahl der ­Organspender nicht nur in ­Baden-Württemberg, sondern in ganz Deutschland dramatisch eingebrochen.
Aktuell liegt die Quote der Organspender pro eine Million Einwohner in Baden-Württemberg bei 9,2. Zum Vergleich: Im Stadtstaat Hamburg sind es immerhin 22,4. Sind die Schwaben also bis über den Tod hinaus geizig? Martin Kalus ist gewillt, dies zu ­glauben: „Man könnte fast salopp sagen, bei den Schwaben herrscht auch hier die ­Einstellung: ‚Mir gebed nix.“‘
Das macht es nicht einfacher. Schließlich ist er derjenige, der sie stellen muss, „die ­unmöglichste Frage zum unmöglichsten ­Zeitpunkt“, wie er sagt. Wird bei einem ­Patienten im Klinikum Stuttgart der ­Hirntod festgestellt, muss Kalus über ­Gespräche mit den Angehörigen ­herausfinden, wie die Einstellung des ­Verstorbenen zur Organspende zu Lebzeiten war. Der Tag der Organspende hilft in seinen Augen dabei, die Menschen für das Thema zu sensibilisieren.Trotzdem sei der Tag womöglich nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

Quelle: StN-Stadtschreibtisch: Angeregtes Gespräch über unmögliche Fragen – Stuttgart – Stuttgarter Nachrichten

Lesen Sie dazu auch diesen Beitrag

Anmerkung: Das Zitat die ­unmöglichste Frage zum unmöglichsten ­Zeitpunkt“ steht in Zusammenhang mit der Tatsache, dass in der Mehrzahl der Fälle Angehörige des Verstorbenen entscheiden, diese aber zu Lebzeiten nie mit dem Verstorbenen über das Thema Organspende gesprochen haben. Diese Frage habe ich in meiner Zeit als Organspendekoordinator (1992-2001) der DSO gestellt. Seit dem Jahr 2001 arbeite ich ausschließlich als Transplantationskoordinator für das Klinikum Stuttgart.

Eröffnungsansprachen am Tag der Organspende in Stuttgart


Impressionen vom Tag der Organspende auf FLICKR

Tag der Organspende: Gröhe wirbt in Stuttgart um Organspender

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) während dem Tag der Organspende in einem übergroßes Modell eines menschlichen Herzens.Foto: dpa
Stuttgart – Am Tag der Organspende hat Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) die Bürger zu mehr Spendenbereitschaft aufgefordert. „Jede Organspende kann Leben retten“, erklärte er am Samstag bei der zentralen Veranstaltung in Stuttgart. „Ein Organspendeausweis schafft Klarheit.“ Infolge der Skandale um Manipulationen bei der Organvergabe war die Spenderzahl drastisch zurückgegangen. Nach dem bislang historischen Tief 2013 ist sie in den ersten vier Monaten des laufenden Jahres weiter um 4,7 Prozent auf 287 gesunken. In Deutschland warten rund 11 000 schwer kranke Menschen auf ein lebensrettendes Spenderorgan.
Seit mehr als 30 Jahren wird der bundesweite Tag der Organspende in verschiedenen Städten begangen; dieses Mal war die zentrale Veranstaltung in Stuttgart. Ziel ist es, möglichst viele Menschen zu erreichen und über das Thema Organspende und Transplantation zu informieren. Der Tag der Organspende begann am Samstagmittag mit einem Ökumenischen Dankgottesdienst in der Domkirche St. Eberhard. In der Innenstadt waren Informationsstände aufgebaut, zahlreiche Aktionen luden zum Mitmachen ein.
„Wer einen Organspendeausweis ausfüllt, schafft Klarheit – nicht nur für sich selbst, sondern auch für seine Angehörigen“, hatte Gesundheitsministerin Katrin Altpeter (SPD) vor der Veranstaltung erklärt. Sowohl sie als auch Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) und Innenminister Reinhold Gall (SPD) haben einen Organspenderausweis.

Quelle: Tag der Organspende: Gröhe wirbt in Stuttgart um Organspender – Stuttgart – Stuttgarter Zeitung

Weitere Zeitungsartikel dazu finden Sie hier und da.

Impressionen vom Tag der Organspende auf FLICKR